Glossar - Banner

A

Above-The-Line (ATL)
bezeichnet im Marketing die klassische und eindeutig erkennbare Werbung z.B.: Spots, Anzeigen oder Plakate.
Der Begriff Above-The-Line bezeichnet ursprünglich den sichtbaren Bereich oberhalb der Wasserlinie von Schiffen (siehe auch: Below-the-Line)
ADC - Art Directors Club
Zusammenschluss von Kreativen aus unterschiedlichen Disziplinen der Werbung. Zur Webseite>>
ADG - Allianz Deutscher Designer
Serviceverband für deutsche Designer. Zur ADG-Webseite>>
Adobe
führender Hersteller von Grafik-Software. Zur Webseite>>
Adserver
Der Werbeserver beliefert automatisch Webseiten mit Werbebannern, die über Adlinks geschaltet werden.
AdWords
Werbedienst für Online-Werbung von Google
Affilate Marketing
Bezeichnet internetbasierte Vertriebslösungen auf Vermittlungsprovisions-Basis. Über einen Link wird ein Code mit Partnerkennung weitergereicht, der vom System des beworbenen Shops ausgelesen wird. Für die Provisionierung gibt es unterschiedliche Systeme: über Klicks (Click), Kontaktaufnahme (Lead), Umsatz (Sale) oder Kombinationen der drei Modelle.
After Effects
Software zur Bearbeitung und Erstellung von Videoeffekten und -animationen
AIDA
bezeichnet eine Werbewirksamkeitsstrategie um den Konsumenten zu einer Handlung zu bewegen. Folgende Reaktionen sollen in dieser Reihenfolge ausgelöst werden:
Attention - Aufmerksamkeit
Interest - Interesse
Desire - Begehren
Action - Aktion
Akt
Bildliche, künstlerische Darstellung des menschlichen Körpers.
Animation
künstlich erzeugte und in Kette wiedergegebene Folge von Einzelbildern. Durch geringfügige Veränderungen von einem Bild zum nächsten wird dem menschlichen Auge eine flüssige Bewegung vorgetäuscht. Es gibt unterschiedliche Animationstechniken:
  • Zeichentrick: Jedes einzelne Bild wird gezeichnet
  • Stopp-Trick (oder auch Stop-Motion genannt): Spezielle Figuren werden bewegt und abfotografiert
  • 2D-Animation: ähnlich Zeichentrick, jedoch werden Übergänge zwischen einzelnen Bildern vom Computer berechnet
  • 3D-Animation: Computergenerierte dreidimensionale Animationen
  • 3D-Motion-Capture: Eine Form der 3D-Animation, bei der die Bewegung von Schauspielern auf virtuelle Figuren übertragen wird
Anzeige
Bezahlte Bild und/oder Textinformation mit dem Ziel der Werbung oder/und der Vermittlung von Information.
Es gibt unterschiedliche Arten und Typen von Anzeigen z.B: Imageanzeigen, Produktanzeigen, Couponanzeigen, Kleinanzeigen, Inselanzeigen, Igelanzeigen, Stellenanzeigen, Kontaktanzeigen...
Anzeigenfriedhof
bezeichnet im Marketing umgangssprachlich den dicht mit Anzeigen gefüllten Teil von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Aufgrund der Fülle und Unübersichtlichkeit wird dieser Teil von den meisten Lesern völlig ignoriert. Die dort platzierten Anzeigen gelten deshalb als "tot" bzw. werbeunwirksam.
Art Director - AD
erfahrener, leitender Designer oder künstlerischer Leiter bei Filmproduktionen.
Außensteg
Weißraum zum äußeren Seitenrand (siehe "Steg")

B

B to B - Business to Business
Geschäftsverhältnis zwischen Unternehmen. (vergleiche B to C)
B to C - Business to Customer
Geschäftsverhältnis zwischen Unternehmen und Kunde. (vergleiche B to B)
BDG
Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V.; gegründet 1919 als Bund Deutscher Gebrauchsgrafiker zur Webseite>>
Beautyretusche
Manipulation von Personenfotografien mit dem Ziel der Verschönerung. Klassische Beispiele für angewandte Änderungen sind: Entfernen, von Hautunreinheiten, Glättung der Haut und Reduzierung der Falten, nachträgliches Hinzufügen von Make Up, Farbkorrekturen, Vergrößerung von Augen und Lippen, Veränderung der Haaransatzes, Änderungen von "Gesichtsdeformationen" wie z.B.: Nasenhöckern, Entfernen von Fettpölsterchen etc.
Below-The-Line (BTL)
Eine Form der Werbung, bei der versucht wird die Zielgruppen auf unkonventionelle Wegen anzusprechen. Below-The-Line Kommunikation wird in der Regel vom Konsumenten nur schwer wahrgenommen.
Der Begriff Below-The-Line bezeichnet ursprünglich den Bereich unterhalb der Wasserlinie von Schiffen, also den nicht sichtbaren Bereich. (siehe auch: Above-the-Line)
Benefit
bezeichnet Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung für den Konsumenten.
Berliner Format
siehe Zeitungsformate
Bildagentur
stellt Fotos (neuerdings immer öfter auch Videosequenzen) gegen eine Gebühr für die private oder gewerbliche Nutzung zur Verfügung.
Bildformate
bezeichnet das Seitenverhältnis eines Bildes.
Black Hat SEO
bezeichnet die "Suchmaschinenoptimierung", bei der auf jede mögliche Art versucht wird eine Seite im Pagerank der Suchmaschinen "nach oben" zu bringen. Nicht nur Verletzungen der Optimierungsvorgaben der Suchmaschinenbetreiber werden bewusst in Kauf genommen, sondern es wird gezielt versucht diese zu täuschen.
Möchte man nicht in Gefahr laufen dauerhaft von den Suchmaschinenbetreibern gesperrt zu werden, sollte von solchen Methoden abgesehen werden.
Der Begriff "Black Hat" stammt aus den Westernfilmen der 50er, wo die "Guten" Cowboys weiße Hüte trugen (die Bösen hingegen schwarze Hüte). > siehe auch "White Hat SEO"
Blender 3D
kostenlose, extrem umfangreiche 3D-Software www.blender.org
Blindtext
Als Blindtext bezeichnet man einen inhaltslosen Platzhaltertext, der keiner Sprache zugehörigen Wörter besitzt. Er ist somit eine Verkettung von "Scheinwörtern" um Textpassagen zu simulieren, für die in der Layoutphase eines Gestaltungsprozesses noch keine Inhalte existieren.
Blue-Collar-Worker
Der Begriff Blue-Collar-Worker stammt aus der Marktforschung und bezeichnet Industriearbeiter und Handwerker. Das englische Wort "Collar" bedeutet Kragen. Die Personen mit dem Blauen Kragen sind demnach die Träger des "Blaumann". Im Gegensatz dazu werden Büroangestellte aufgrund ihrer weißen Hemdkragen als White-Collar-Worker bezeichnet.
Briefing
Kurzanweisung, Aufgabenbeschreibung.
Bullet Points
Aufzählungspunkte. Der Aufzählung dienende Textzeilen werden zu Beginn der Zeile durch Punkte, die "Bullet Points" markiert. Der Begriff BP bezieht sich dabei auf den gesamten Aufzählungspunkt; man spricht also auch von Bullet Points, wenn zu Beginn der Textzeile andere grafische Symbole wie z.B.: Striche, Häkchen, Pfeile oder Zahlen verwendet werden.
Bundsteg
Weißraum zum inneren Seitenrand (siehe "Steg")

C

Caption
Bildunterschrift
Casting
Auswahlverfahren von Schauspielern, Sängern,  Tänzer etc mit dem Ziel einer Rollenbesetzung.
CB - Corporate Behaviour
das Unternehmensverhalten ist Teil der Unternehmensidentität (CI) und bezeichnet das Verhalten eines Unternehmens zur Erreichung seiner Ziele.
CD - Corporate Design
mit Corporate Design bezeichnet man das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Es ist Teil der Unternehmensidentität (der Corporate Identity, CI) . Das CD umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation von Logo über Geschäftspapiere, Internetauftritt, Bildsprache (z.B: in Fotos und Videos), Fahrzeuggestaltung, Architektur, Unternehmensbekleidung, Schilder, Verpackungen etc.
CGI
a) Computer Generated Imagery. Fachausdruck für mit Hilfe des Computers (in der Regel als 3D-Grafik) erzeugte Bilder und Spezialeffekte (SFX)
b) Computer Graphics Interface: Grafische Schnittstelle zur Ansteuerung von Geräten
CI - Corporate Identity
Die Corporate Identity beschreibt die Identität eines Unternehmens und umfasst die drei Hauptbereiche: Corporate Design, Corporate Identity und Corporate Behaviour
Cinema 4D
Software zur Erstellung von 3D-Grafiken und Animationen der Firma Maxxon. Zur Webseite>>
City-Light-Poster - CLP
Von hinten beleuchtete Werbeplakate im Standardformat 118,5 x 175 cm (siehe auch: Tele-Lights, Poster-Lights und Poster Lights)
Cloaking
Techniken, die Menschen andere Inhalte als den Suchmaschinen zeigen um einen besseren Platz in deren Ergebnislisten zu erzielen.
CMYK
steht für: Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Im Druck verwendetes Vierfarbsystem. Die drei Farben CMY sind für die Farbdarstellung verantwortlich, K erhöht den Kontrast der Bilder. Das CMYK-System ist ein subtraktives Farbsystem.
Compositing
ist ein Begriff aus der Film- und Fototechnik und bezeichnet das Zusammensetzen verschiedener Bildebenen zu einem neuen Gesamtwerk. In der Fotografie spricht man auch von Fotomontage.
Computeranimation
Erzeugung von Animationen mittels des Computers (Gegenteil: Zeichentrick).
Contao
vormals Typolight. Ein kostenloses, sehr hochwertiges CMS mit rasant wachsender Benutzergemeinde. Zur offiziellen Webseite >> Zur Community >>
Copy
oder auch "body copy" ist der eigentliche informations- oder Werbetext in einer Anzeige.
Corporate Book
oder Unternehmensbuch ist ein von Unternehmen zu Werbezwecken herausgegebenes Buch. Beispiele für inhaltliche Themen sind: Firmengeschichte, Produkthistorie oder fotografischer Bildband.
Corporate Clothing
siehe Corporate Fashion.
Corporate Fashion

oder Corporate Clothing bezeichnet Kleidung nach den Corporate Design-Vorgaben eines Unternehmens. Neben klassischer Arbeitskleidung (Work Wear) in den Unternehmensfarben und mit Logoprint umfasst Corporate Fashion auch Kleidungsrichtlinien im Business-Bereich. Ein Beispiel hierfür wäre: "Grauer Anzug, farbneutrales Hemd und Krawatte in den Unternehmensfarben".

Corporate Image
bezeichnet das von Außen wahrgenommene Bild, also das Fremdbild, eines Unternehmens.
Creative Director
abgekürzt auch CD - eine Art oberster Design-Chef.
Crowner
Eine aufsteckbare zusätzliche Werbefläche für Displayständer oder Produkte.
CSS
Technik zur flexiblen Gestaltung von Text und Layouts bei Internetauftritten

D

Dasknackt design
Büro für Design und Designberatung in Fürstenfeldbruck
Design
fremdbestimmte Gestaltung, Formgebung
Designer
jemand der Medien und/oder Produkte gestaltet bzw. diesen eine Form gibt.
Digitaldruck
elektronisches Druckverfahren
DIN A Papierformate
Die DIN A-Reihe ist die Deutsche Industrie Norm (DIN 476) für beschnittene Papierformate im Seitenverhältnis 1 zu Wurzel aus 2. Die Halbierung eines größeren Formats durch die lange Kante ergibt demnach das nächst kleinere Format mit den selben Proportionen.
Die Abmessungen der DIN A-Reihe (Breite x Höhe):
DIN A0 = 841 mm x 1189 mm
DIN A1 = 594 mm x 0841 mm
DIN A2 = 420 mm x 0594 mm
DIN A3 = 297 mm x 0420 mm
DIN A4 = 210 mm x 0297 mm
DIN A5 = 148 mm x 0210 mm
DIN A6 = 105 mm x 0148 mm
DIN A7 = 074 mm x 0105 mm
DIN A8 = 052 mm x 0074 mm
Domain
Bezeichnung für "Internetadresse"
DOS - Disc Operation System
Computerbetriebssystem
Dpi - dots per inch
Punkte pro Zoll: bezeichnet die Dichte der Bildinformation bei pixelbasierten Grafikformaten z.B.: jpg, gif, tif, png, psd. Je höher die dpi-Zahl, desto höher ist die Bildqualität (gleiche Länge der Bildkanten vorausgesetzt). Standardauflösungen sind beispielsweise 72dpi für die Bildschirmdarstellung (Internet, Video) und 300dpi für Drucksachen.
Dreamworld-Technik
Bildstilistik zur Codierung von Werbebotschaften. Die Dreamworld Technik zielt auf die Phantasien und Träume der Zielgruppe ab.
DSLR
Abkürzung für Digitale Spiegelreflexkamera

E

E-Mail
elektronische Post
EBV
Elektronische-Bild-Verarbeitung
EDV
Elektronische Daten-Verarbeitung
Einwegkommunikation
Werbung über Medien ohne interaktive "Antwort-Möglichkeiten"
Einzug
das Einrücken von Texten
Encoder
Software zur Verschlüsselung oder Komprimierung von Daten
Event-Marketing
zielgerichtete Planung und Durchführung von Veranstaltungen mit dem Ziel der Absatzförderung
Eye Catcher
Blickfänger

F

Fade Out
langsame Ausblendung von Bild und/oder Ton
Falsche Kapitälchen

Als falsche Kapitälchen bezeichnet man "kleine Großbuchstaben" - die elektronisch von einer Software generiert werden. Dabei werden Großbuchstaben auf die Größe von Kleinbuchstaben heruntergerechnet. Dabei entstehen im Verhältnis zu den "echten" Großbuchstaben unschöne Abweichungen in der Linienstärke. Besser ist es echte Kapitälchen zu verwenden, da hier die Kapitälchen auf die Versalien abgestimmt sind und nur so ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

FFB
Autokennzeichen von Fürstenfeldbruck, oder kurz "Bruck"
Flash
Software zur Produktion von Vektoranimationen und interaktiven Inhalten im Internet.
Follow-Up Anzeige

entspricht der voraus gegangene Anzeige; jedoch inhaltlich mit einer anderen Idee

Fraktale Werbung
jede Zielgruppe bekommt eine speziell auf sie zugeschnittene "Anzeige"
Freisteller

Fotografiertes Produkt oder Person auf einem transparenten Hintergrund. Die Transparenz kann dabei z.B.: über eine so genannte Alphamaske oder einen Freistellpfad definiert werden. Der Hintergrund um den Freisteller ist damit beliebig austauschbar.

Fußlinie
Linie, die Textkolumnen nach unten hin abschließt.
Fußsteg
Weißraum zum unteren Seitenrand (siehe "Steg")

G

Gemeine
Kleinbuchstaben (auch als Minuskel bezeichnet)
Geschäftspapiere
Die wichtigsten Komponenten sind: Visitenkarten, Briefbögen, Briefumschläge
Gestaltungsraster
Das Gestaltungsraster ist eine aus einer Anordnung von Linien bestehende Hilfskonstruktion zur Ordnung von Elementen (z.B.: Texten, Bildern, Grafiken) einer grafischen Arbeit.
Geviertstrich
Der Geviertstrich (engl. em-Dash) ist ein waagerechter Strich mit der Länge eines Geviert und sieht so aus: "—". Der Geviertstrich ist der längste der waagerechten Striche und wird verhältnismäßig selten z.B. als Aufzählungszeichen eingesetzt. Weitere waagerechte Striche sind der Halbgeviertstrich (Gedankenstrich) und Viertelgeviertstrich (Minuszeichen).
Der Unicode für den Geviertstrich lautet U+2014.
Gimp
kostenloses für viele Plattformen verfügbares Bildbearbeitungsprogramm. Zur Webseite>>
Grafikformat
Man unterscheidet pixel- und vektororientierte Grafikformate. In pixelorientierten Grafikformaten speichert man vor allem Fotos. Pixelorientierte Grafikformate besitzen eine feste Auflösung, weshalb sich bei einer Skalierung - und damit der Veränderung der Bildinformation - die Bildqualität verschlechtert.
Vektororientierte Grafikformate sind auflösungsunabhängig, da alle Formen und Flächen mathematisch durch Vektoren definiert werden. Eine solche Datei kann ohne Einfluss auf die Bildqualität beliebig skaliert werden.
Zu Missverständnissen führt häufig die Verwendung von Containerformaten, die sowohl pixel- als auch vektorbasierte Information enthalten können; als Beispiele wären hier das eps und das pdf-Format zu nennen. Skaliert man eine solche Datei, wenn sie pixelbasierte Informationen enthält verschlechtert sich die Qualität. Enthält ein solcher Container jedoch nur Verkortinformationen, dann gelten die selben Bedingungen wie für Vektor-Grafikformate.

H

Halbgeviertstrich

Der Halbgeviertstrich (engl. en-Dash) oder auch Gedanken- oder Bis-Strich ist ein waagerechter Strich mit der Länge eines halben Geviert. Der Halbgeviertstrich findet außerdem als Auslassungszeichen bei Preisangaben Verwendung.
Der Unicode lautet U+2013.

Headline
das englische Wort für Überschrift.
Homepage
ist die Startseite eines Internetauftritts, der Website.
Hurenkind
Als Hurenkind bezeichnet man die letzte Zeile eines Absatzes, die auf einer neuen Spalte oder Seite beginnt. Das ist unschön und sollte vermieden werden, sagen anständige Typografen.

I

IH - Invendet Here
Übersetzt aus dem Englischen: "Hier erfunden"; bezeichnet nationale und unternehmerische Eigenentwicklungen. (siehe auch NIH und PFE)
Illustrator
a) Software zur Erstellung von Vektorillustrationen
b) Person, die durch zeichnende, malende oder andere Techniken, plakative Bilder zur Bebilderung von z.B.: Druckerzeugnissen erstellt.
Incentives
sind Prämien, zumeist in Form von Sachgegenständen oder besonders (und oft sehr exklusiv) gestalteten Reisen zur Belohnung oder Motivation von Kunden, Partnern, Politikern oder Mitarbeitern.
Indesign
Software zur Erstellung von Layouts z.B.: für Zeitschriften, Broschüren, Folder
Insel-Anzeige
sitzt wie eine "Insel" im redaktionellen Umfeld

J

Jaw Dropper
Werbemaßnahme mit absolut verblüffender, beeindruckender Wirkung (so, dass "die Kinnlade herunterfällt")
Jingle
kurze akustische Kennung aus Sound- und/oder Musikelementen. Ein Jingle dient der akustischen Markierung z.B. von Produkten oder Radiosendungen.
Joomla
ein weit verbreitetes CMS.

K

Kapitälchen
sind Großbuchstaben, deren Höhe den Kleinbuchstaben (Minuskeln) entspricht. In professionellen Schriften entspricht der Grauwert der Kapitälchen dem der Minuskeln. Kapitälchen sind also keine klein gesetzten Großbuchstaben sondern speziell gestaltete Schriftzeichen.
Klammeraffe
Bezeichnung für das Zeichen "@"
Kolumnenlinie
siehe Spaltenlinie
Kolumnentitel
nennt man eine, sich auf jeder Seite eines Druckwerks wiederholende, Titelangabe. Man unterscheiden zwischen "lebendem" und "totem" Kolumnentitel. Der lebende Kolumnentitel ändert sich je nach Inhalt z.B.: zeigt er den Kapiteltitel. Der tote Kolumnentitel bleibt auf jeder Seite gleich (z.B.: Titelname einer Zeitschrift). Seitenzahlen zählen zu dem toten Kolumnentitel, obwohl sich diese auf jeder Seite ändert.
Kommunikationsdesign
ist die Gestaltung von Bild, Wort und Ton zur Erreichung eines Kommunikationszieles.
Kopflinie
Linie, die Textkolumnen nach oben hin abschließt.
Kopfsteg
Weißraum zum oberen Seitenrand (siehe "Steg")

L

Leaflet
gefaltetes Flugblatt, zumeist in DIN A4-Größe.
Lebender Kolumnentitel
siehe "Kolumnentitel"
Leporello
Aus einem längeren Papierstreifen in Zickzack-Falz als Ziehharmonika gefaltetes Heftchen.
Lifestyle-Technik
Bildstilistik zur Codierung von Werbebotschaften. Bei der Lifestyle-Technik wird ein Lebensstil betont, welcher durch das Produkt (vermeintlich) erreicht wird.
Lightroom
Software zur Verwaltung, Konvertierung und schnellen Bearbeitung von digitalen Fotografien
LNUM
Lining Numbers oder Versalziffern sind Ziffern mit identischer Höhe, ohne Ober- oder Unterlängen.
auch Firmenzeichen oder Signet genannt, bezeichnet das Bild und/oder Textsymbol eines Unternehmens.
(differenzierendere Begriffe sind: Wortmarke, Bildmarke oder Wortbildmarke)
Long Copy
Längerer Anzeigentext.
Lorem Ipsum
ist lateinisch anmutender Text, der im Grafikdesign als Platzhalter für Textpassagen eingesetzt und später durch redaktionellen Text ersetzt wird. Andere Bezeichnungen sind auch: Fülltext, Blindtext, Platzhaltertext, Dummytext.
Im Gegensatz zu der allgemein verbreiteten Annahme, dass es sich hier um den von einer Software generierten Blindtext handelt, ist dieser Text wohl eine Modifikation von Cicero´s "De finibus bonorum et malorum".
Weiterführende aufschlussreicher Informationen zu lorem ipsum finden Sie hier>>
Lpi
steht für "lines per inch" und gibt die Rasterweite bzw -frequenz von Druckrastern an. Je hoher der lpi-Wert desto feiner ist die Auflösung des Druckergebnises. Üblicherweise wird allerdings von einem Raster in cm gesprochen - damit ergibt sich beispielsweise für ein 60er Raster (60 Linien pro Zentimeter) ein Wert von 152,4 lpi. Erklärung: Rasterweite [cm] x 2,54 [1 inch = 2,54cm] = Rasterweite [lpi]. Für die Umrechnung in dpi (dots per inch) wird zusätzlich ein Qualitätsfaktor mit einem Wert zwischen 1,4 und 2 eingerechnet. Damit lautet die Formel: Rasterweite [cm] x 2,54 x Qualitätsfaktor = Auflösung [dpi].

M

Majuskel
Großbuchstabe (auch Versal-Buchstabe)
Makrotypografie
bezeichnet grundliegende Gesamtgestaltung einer Drucksache - das Layout. Hierzu gehören:
Seitenformat, Satzspiegel, Zeilenbreite und -abstand, Anordnung von Bildern, Tabellen und Text, das Mengenverhältnis zwischen Texten, Bildern und Tabellen, sowie die Festlegung von Schriftart und -größe.
Maluma
siehe Takte.
Manual
Handbuch oder Leitfaden
Marginalspalte
Randspalte im Layout z.B.: für Zusatzbemerkungen
Marke
Unter einer Marke  versteht man ein Zeichen, das dazu dient Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden.
Definition nach dem Markengesetz § 3 Abs. 1:
"Als Marke können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden."
Markenpolitik
Segment des Marketings mit der Aufgabe des Aufbaus, Pflege und Steuerung einer Marke um durch Differenzierung, von weitestgehend austauschbaren Produkten des Wettbewerbs, eine möglichst hohe Markentreue beim Kunden zu erzielen.
Markentransfer
Übertragung eines bereits eingeführten Markennamens auf ein anderes Produkt (z.B.: von Jeans auf Parfüm)
Markentreue
bezeichnet die Gewohnheit des Verbrauchers Produkte einer bestimmten Marke zu erwerben.
Markenzeichen
siehe Marke.
MAZ - Magnet-Aufzeichnungs-System
Bezeichnung für professionelle Videoband-Maschinen in der Fernsehtechnik
Mega Lights
von hinten beleuchtete Werbeplakate im Format 356x252 cm (siehe auch: City-Lights, Tele-Lights und Poster-Lights)
Microtypografie
bezeichnet die Detailgestaltung von typografischen Werken wie z.B.: die Optimierung von Buchstaben- und Wortabständen, den Einsatz von Ligaturen oder die Verwendung bestimmter Ziffern und Zeichen.
Minuskel
Kleinbuchstaben (auch als "Gemeine" bezeichnet)
Mittellänge
siehe x-Höhe
Moirée
Als Moirée oder auch Moirée-Effekt bezeichnet man Fehlmuster, die beim "Übereinanderlegen" mehrerer Rasterstrukturen entstehen z.B.: entsteht häufig ein Kästchenmuster beim Druck von aus Zeitschriften gescannten Fotos.
Moodboard

Das Moodboard ist ein eine Zusammenstellung von Bildern und Texten auf einer großen Fläche mit dem Ziel die Stimmung eines Entwurfs widerzuspiegeln. Es dient der Vermittlung einer emotionalen Wirkung, die z.B.: ein Film oder eine Kampagne haben soll. Anhand eines Moodboards lassen sich verbal nur schwer zu definierende gestalterische Zusammenhänge intuitiv erfahrbar (und auch diskutierbar) machen. Das Moodboard wird damit zu einem wichtigen Arbeitswerkzeug für Gestaltungsprozesse.

Morph, Morphing
bezeichnet den (meist sehr verblüffenden) Übergang eines Bildes in ein anderes, wobei das Ausgangsbild schrittweise zum Zielbild hin verändert wird.
Motion Capture
Verfahren zur Erfassung und Aufzeichnungen der Körper- und/oder Gesichtsbewegungen - in der Regel von Schauspielern - zur Übertragung auf zumeist 3D-Computerfiguren (Avatare). Die Erfassung kann
a) visuell über Kameras
b) über Magnetfelder und Sensoren
c) über mechanische Systeme
erfolgen.
Motion-Design
Gestaltung von Bewegtbildelementen
Motion-Graphics
Auf Deutsch: Bewegte Grafiken; häufig auch als Motion-Design bezeichnet. Es handelt sich hier um computergenerierte Animationen aus Grafik- und Bildelementen. Als Motion-Graphics bezeichnet man in der Regel 2D und 2 1/2D Animationen. Einsatzbereiche sind beispielsweise Werbespots, Messe- und Filmtrailer oder die Animation von Grafiken.
Musical-Technik
musikvideoartige Bildstilistik zur Codierung von Werbebotschaften. Bei diesen Spots werden häufig Prominente als "Leitfiguren" eingesetzt.

N

Netiquette
Das Wort Netiquette setzt sich aus den englischen Wörtern net (Netz>Internet) und etiquette (Etikette) zusammen. Es beschreibt die Benimmregeln für das Verhalten und die Kommunikation im Internet - gewissermaßen ein Online-Knigge.
Netizen
bezeichnet einen "Bewohner" des Internets. Dieses Kunstwort setzt sich aus dem Wort Net (als  Kurzform von Network) und Citizen (engl. für: Bürger, Einwohner, Städter) zusammen. Im Deutschen wird das Wort auch als Netzbürger verwendet. Der Begriff ist Ausdruck einer weltweiten Gemeinschaft von Internetnutzern, die ihr eigenes regelwerk pflegt (siehe Netiquette).
NIH - Not Invented Here

Aus dem Englischen übersetzt: "Nicht hier erfunden" – beschreibt ein soziales, institutionelles oder unternehmerisches Verhalten, bei dem die Verwendung oder der Zukauf von externen Innovationslösungen aufgrund einer Geringschätzung vermieden wird. Als NIH-Syndrom bezeichnet man die Manifestierung des Widerwillens externe Entwicklungen oder Ideen aufgrund ihrer unternehmerischen oder nationalen Herkunft zuzulassen. Das Gegenstücke sind das PFE-Syndrom („Mit Stolz woanders gefunden“) oder IH- Invented Here („Hier erfunden“).

 

Nordische Format (auch Hamburger Format)
siehe Zeitungsformate
Normale
ein senkrecht zu der ebenen Fläche eines Polygons stehender Richtungsvektor.
Nutzen
in der Drucktechnik: Anzahl, der auf einem Druckbogen platzierbaren Exemplare.

O

O-Ton
Originalton bei TV und Hörfunk
Oberlänge
Teil eines Buchstabens, der über die Mittellänge herausragt.
Offerte
Angebot
On-Air-Design
oder TV-Design. Gestaltung von bewegten Bildelementen für Fernsehsender
On-Air-Designer

On-Air steht im englischen für "Auf Sendung". Das Aufgabenfeld des On-Air-Designers umfasst demnach alle für die Gestaltung einer Fernsehsendung notwendigen grafischen Inhalte. Beispiele für solche Arbeiten sind sowohl einzelnen Grafiken und -animationen für Sendungen und Beiträge als auch Elemente des Set-Designs wie in den Studios auf Bildschirmen erscheinende Hintergrundgrafiken. In der Regel gestalten On-Air-Designer bewegte Bilder. Andere Begriffe lauten TV-Designer oder Motion-Designer.

ONUM
Old Style Numbers oder Mediävalziffern sind Ziffern mit Ober- und Unterlängen, die sich harmonisch in das Satzbild eines Textes einfügen.
Open Type
Schriftformat
Organic Content
als "organischer Inhalt" wird der Bereich der unbezahlten Suchergebnisse in den Ergebnislisten der Suchmaschinen bezeichnet. Weitere Bezeichnungen sind "natural-", "un-paid-" oder "algorithmic - content".
OTC-Arzneimittel
OTC - "Over the counter" zu Deutsch "über den Ladentisch". Gemeint sind in Apotheken frei verkäufliche, nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
OTS - Opportunity To See
Der OTS-Wert bezeichnet die durchschnittliche Häufigkeit einer Person innerhalb einer Zielgruppe mit einer bestimmten Werbemaßnahme in Kontakt zu kommen.
Outline-Font
aus Umrisslinien, also nicht gefüllte, Schriftart

Ö

Öko-Sponsoring
bezeichnet die Förderung von ökologisch orientierten Produkten und/oder Ideen

P

Packaging
Verpackungsgestaltung – Gestaltung von Produktverpackungen.
Packshot
Film- oder Fotoaufnahme einer Verpackung
Paginierung
Nummerierung von Seiten durch Seitenzahlen
PAL
Phase Alternating Line. In Deutschland verwendeter analoger Farb-Fernseh-Standard.
Panorama-Aufnahme
hoch aufgelöste Breitbildaufnahme, welche in der digitalen Technik (in der Regel) durch das Zusammensetzen mehrerer Einzelaufnahmen zu einem Bild erstellt wird.
Papiergewicht
bezeichnet das Gewicht für Papier oder Pappe in g/²m. Gängiges Büropapier hat beispielsweise 80 oder 90g, Visitenkarten haben ca. 300g.
PFE - Proudly Found Elsewhere
übersetzt: "mit Stolz woanders gefunden" beschreibt die Einbeziehung fremder Innovationen in den eigenen Innovationsprozess.
Photoshop
Software zur Bearbeitung von Fotos
PI - Page Impressions
Einheit für die Sichtkontakte durch den Besucher von geschalteter Bannerwerbung.
Pixel
ist die kleinste Rastereinheit einer auf dem Bildschirm dargestellten Bildinformation. Der Name stammt von "picture" und "element". Die Abkürzung wird als px oder pix dargestellt.
Einzelne Videoformate besitzen im Gegensatz zu den quadratischen "Computerpixeln", Pixel mit systemabhängigen rechteckigen Abmessungen. Je höher die Pixelanzahl eines Bildes ist, desto höher kann dessen Qualität sein.
PL - Paid Listing
Bezahlte Suchmaschineneinträge. Siehe auch SEA
Podcast

Der Begriff Podcast setzt sich aus dem Namen eines populären mp3-Players (von einem Hersteller mit Apfel-Logo) sowie dem englischen Wort broadcast (senden, übertragen) zusammen. Ein Podcast ist ein Hörbeitrag der automatisch über das Internet auf den Computer, mp3-Player oder ein vergleichbares Abspielgerät geladen werden kann, sofern auf diesem ein so genannter Feedreader installiert ist. In der Regel sind Podcasts als Episoden bezeichnete Teile (Folgen) einer Serie und vergleichbar mit zeitunabhängig abrufbaren Radio-Sendungen. (Siehe auch Video-Podcast)

Polygon
Vieleck
Pop Up
Form der Bannerwerbung, bei der die Banner über die eigentliche Website geblendet werden. Bei Benutzern eine als oftmals sehr störend empfundene Werbeform, weshalb solche PopUps oft von speziellen Programmen oder Plugins (so genannten Pop-Up-Blockern) gesperrt werden.
Poster-Lights
sind von hinten beleuchtete Wechselplakate im 16- und 24-Bogen Format, bei denen einzelnen Motive durch Rotation gewechselt werden. Die Rotationsbewegeung erhöht zusätzlich zur Beleuchtung die Aufmerksamkeit. (siehe auch City-Lights, Tele-Lights und Mega-Lights)
Powerpoint
Präsentationssoftware
PR - Public Relations
Öffentlichkeitsarbeit
Premiere
a) Erstaufführung eines Films oder Theaterstücks
b) Videoschnittprogramm der Firma Adobe
Promotion-Anzeige
Anzeige mit Hinweis auf eine bestimmte Aktion. Diese Anzeigen laufen häufig etwas von den definierten Designvorgaben ab.
Pull-Communication
Als Pull-Kommunikation bezeichnet man Werbung, die freiwillig "geholt" wird. Als Beispiel zu nennen wären Onlinegames, Apps oder (lustige) Videoclips.
Push-Commmunication
liegt vor, wenn eine Zielperson oder -gruppe nahezu gezwungen werden kann eine Werbebotschaft wahrzunehmen, sie also auf die Werbebotschaft gestoßen wird. Ein Beispiel für push-Kommunikation ist Fernsehwerbung.

R

Regalnase
ein lustiges Wort welches kleine Anhänger an Supermarktregalen bezeichnet, die auf Rabattaktionen hinweisen
Registerhaltigkeit
ist die Deckungsgleichheit der Grundlinienraster eins Dokumentes.
Hält man beispielsweise ein doppelseitig bedrucktes Textdokument gegen das Licht, sollten die von der Rückseite durchscheinenden Textzeichen auf der gleichen Grundlinie stehen wie die der Vorderseite. Gleiches gilt für sich bei Doppelseiten gegenüber stehenden Elementen.
Rendern
Bezeichnet den Rechenprozess, bei dem Arbeitsdaten wie  z.B.:  3D-Drahtgitterdarstellungen oder Videoeffekte in hochauflösendes Material umgerechnet werden.
Response-Anzeige
Anzeige mit Antwortcoupon
Retusche
Nachträgliche Veränderung von Bildmaterial zum Entfernen von Störungen.
RGB
Rot, Grün, und Blau sind die Grundfarben zur Mischung von farbigem Licht zu Weiß.
Rheinische Format
siehe Zeitungsformate

S

Satzspiegel
definiert die Position des Textbereiches in einem Layout.
Schusterjunge
Die erste Zeile eines Absatzes, die einsam und allein am Ende einer Spalte oder Seite steht.
SEA - Search Engine Advertising
auch als PL=Paid Listing, Sponsorenlink bezeichnet. Listen- oder Anzeigenplätze der Suchmaschinen können bezogen auf Schlüsselwörter (Keywords) gekauft werden. Zu den bekanntesten Werbeprogrammen gehören Google AdWords und Yahoo Search Marketing. Die Bezahlung der "Anzeigen" erfolgt in der Regel pro Klick, dessen Preis sich nach einem festgelegten System bestimmt. Das Budget für solche Anzeigenkampagnen kann begrenzt werden.
SEF - Search-Engine-Friendly

Mit SEF bezeichnet man suchmaschinenfreundliche URLs. Anstelle einer kryptischen - von vielen CMS automatisch generierten - Zeichenkette werden in der Eingabezeile des Browsers (für Menschen und Suchmaschinen) verständliche Namen angezeigt.

SEM - Search Engine Marketing
Suchmaschinenmarketing ist eine Komponente des Online-Marketing mit dem Ziel eine möglichst hohe Besucherquote einer Internetpräsenz zu erreichen. Teildisziplinen sind SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Search Engine Advertising, Suchmaschinenwerbung).
SEO - Search Engine Optimization
Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Anpassung einer Website um eine möglichst hohe Platzierung in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu erreichen.
Serifen
nennt man die Endstriche oder "Füßchen" von Buchstaben. Man unterscheidet zwischen Schriften mit Serifen (z.B.: Times New Roman) und serifenlosen Schriften (z.B.: Arial).
Skizzenbuch
Buch mit (zunächst) leeren Seiten, in das Designer Entwürfe und Skizzen eintragen um Ideen nicht zu vergessen oder zu visualisieren. Skizzenbücher bestehen zumeist aus einem leicht rauen und damit "Bleistift-tauglichem" Papier.
Skyscraper
Als Skyscraper (deutsch: Hochhaus) werden vertikale Werbebanner auf Internetseiten bezeichnet. Diese vertikalen Werbebanner sind meist rechts (vom Betrachter aus gesehen) neben dem eigentlichen Inhalt positioniert.
Standardgrößen sind:
160x600 Pixel - Wide Skyscraper
120x600 Pixel - Skscraper
300x600 Pixel - Half Page Ad
Slice-of-Life Technik
Bildstilistik zur Codierung von Werbebotschaften. Bei der Slice of Life Technik werden zufriedene Produktanwender in Alltagssituationen gezeigt.
Sockenpuppe
Als Sockenpuppe (engl.: Sockpuppet) bezeichnet man neben die dem eigentlichen Benutzerkonto angelegte Scheinkonten (engl:. fake-accounts) in in virtuellen Gemeinschaften z.B.: Foren, Communities oder bei Online-Spielen. Sockenpuppen werden einerseits genutzt um sich Vorteile innerhalb einer virtuellen Gemeinschaft zu verschaffen andererseits um Anonymität im virtuellen Raum sicherzustellen. Letzteres dient z.B.: der Trennung von Beruf- und Privatperson - dies ist häufig "angebracht" und von den "Communities" akzeptiert. Sockenpuppen, die zur Beeinflussung von Forenbeiträgen (engl.: Threads) eingesetzt werden laufen in Gefahr abgemahnt oder gar gesperrt zu werden.
Spaltenlinie
trennt nebeneinander stehende Kolumnen bzw. Textspalten.
Spiegelneuronen
Nervenzellen im Gehirn, welche durch Beobachtung eines Vorgangs bei anderen, die gleichen Potenziale auslösen, wie wenn man diese Handlung selbst vollziehen würde.
Sponsoring
bezeichnet die Unterstützung von Personen, Personengruppen, Veranstaltungen oder Organisationen mit Finanz- und/oder Sachmitteln in der Erwartung einer, die eigenen Marketingziele unterstützenden, Gegenleistung.
Stationvoice
oder auch Station-Voice bezeichnet den Sprecher einer Radio- oder Fernsehstation, der alle (oder zumindest den überwiegenden Teil) Trailer, Teaser oder Jingles bespricht.
Steg
Als Stege werden die Weißräume an den Seitenrändern einer Seite bezeichnet. Hierbei wird zwischen dem Kopfsteg (Weißraum zum oberen Seitenrand), Fußsteg (WR. zum unteren SR.), Außensteg (WR. zum äußeren SR.) und Bundsteg (WR. nach Innen zum Bund) unterschieden.
Storyboard

Ein Storyboard ist die gezeichnete Darstellung eines Drehbuchs. Es beinhaltet neben der Darstellung des zeitlichen Ablaufs und der Kameraeinstellungen häufig auch zusätzliche Informationen über Ton, Musik, Effekte oder andere relevante Hinweise. Es dient sowohl als Kreativ-Werkzeug bei der Ideenfindung als auch als Planungshilfe bei in der Umsetzung.

Subline
Bezeichnet eine Überschrift zweiter Ordnung, welche unter der eigentlichen Überschrift steht.
Symbolfigur
Bildstilistik zur Codierung von Werbebotschaften, bei der das Produkt selbst personifiziert, oder aber durch eine "künstliche" Persönlichkeit vertreten wird. Letztere kann sowohl von einem Menschen dargestellt werden, als auch z.B.: durch einen virtuellen Charakter (Avatar).

T

Takete

In einem gestaltungspsychologischen Experiment zum Nachweis der Anmutungsqualität, das von dem Psychologen Wolfgang Köhler im Jahre 1929 durchgeführt wurde, sollten Probanden einer runden und einer eckigen Form die Worte Maluma bzw. Takete zuordnen. Über 90% der Versuchspersonen ordneten Maluma der runden und Takete der eckigen Form zu.

Teaser-Anzeige
eine der "eigentlichen" Anzeige vorraus gestellte Vorschaltseite
Tele-Lights
von hinten beleuchtete Werbeplakate in der Größe 81 x 120 cm( sichtbare Fläche 80 cm x 116 cm). (Siehe auch: city-Light, Mega-Lights und Poster-Lights)
Testimonial
Eine vertrauenswürdige Referenzperson erklärt die Vorzüge eines Produktes; oft eingeleitet mit Sätzen wie: "Das sagen unsere Kunden: ..."
Tip-on-Anzeige
Anzeige mit aufgeklebtem Objekt z.B.: Postkarte, CD, Produktprobe
Titel- Kopfanzeige
kleine Anzeige (in den Ecken) neben dem Titel
TKP - Tausender Kontakt Preis
Einheit zur Berechnung des Preises von Bannerwerbung.
TNUM
Tabular Numbers (tabular figures) sind Ziffern ohne Ober- und Unterlängen bei identischer Zeichenbreite und -abstand. Dies stellt sicher, dass im Tabellensatz alle Ziffern einer Stelle exakt untereinander stehen. (vgl. Versal- und Mediävalziffern)
Toter Kolumnentitel
siehe "Kolumnentitel"
Typograf
Ein auf die Gestaltung mit Schriften spezialisierter Designer.

U

Unterlänge
Teil eines Buchstabens, der unter die Mittellänge herausragt.
Ein aus Bild und/oder Text bestehendes Zeichen eines Unternehmens. Man differenziert Bildmarke, Wortmarke und Wortbildmarke.
Ein "gutes" Logo muss folgende Anforderungen erfüllen: Technisch in allen Medien gut umsetzbar sein, in kleinen Größen noch gut erkennbar sein, einen hohen Wiedererkennungswert besitzen, Assoziationen zu der Kernkompetenz eines Unternehmens auslösen, eine Branchenzugehörigkeit aufweisen.
USP
Unique Selling Proposition - einzigartiger (Verkaufs-)Vorteil eines Produktes.

V

Verkaufsförderung
ist alles, was den Akt des Verkaufens unterstützt. Verkaufsförderung ist damit gezielt auf die Verkaufssituation ausgerichtet. Die Grenzen zur klassischen Werbung sind häufig fließend.
Verpackungsdesign
Gestaltung von Verpackungen
Versalhöhe
die Höhe eines Großbuchstabens
Versalien
Großbuchstaben
Video Podcast

Eine kostenlose Form von Video on Demand (Video auf Abruf) - Video on Demand bezeichnet i. d. R. kostenpflichtige Inhalte - bei dem eine Videodatei als Anhang über einen RSS oder Atom-Feed verbreitet wird. Um eine Differenzierung zum RSS-Feed zu schaffen, mit dem in der Regel Podcasts mit reinen Audio-Inhalten bezeichnet werden, werden die Videoinhalte eines RSS-Feeds auch als Video-Enclosures (Video-Anlagen oder -Einschlüsse) bezeichnet.

Visualisierung
grafische Darstellung eines Produkts oder Sachverhalts
Visuelle Kommunikation
Vermittlung von Information über das Sichtbare - das mit den Augen Wahrnehmbare.
Vodcast
Kurzform von Video-Podcast
Voucher
Gutschein oder aufwändiger gestaltete Rabattmarke

W

Warenzeichen
Das Warenzeichen wurde im Zuge der Markenreform Mitte der 90er Jahre vom Gesetzgeber durch den Begriff Markenzeichen ersetztet - siehe Marke.
Webdesign
Gestaltung von Internetauftritten und deren technische Umsetzung.
Weicher Umbruch
Als Weicher Umbruch wird ein Zeilenumbruch ohne Absatzende bezeichnet. Dieser wird in der Regel über die Tastenkombination Shift+ENTER erzeugt.
Werbeagentur
Agentur, die im Auftrag anderer Unternehmen Instrumente zur Absatzförderung entwickelt und realisiert.
Werbebanner
Werbebanner sind eine Werbeform in der Online-Werbung. Die Werbebanner - kurz Banner genannt - sind gestaltete und häufig animierte Werbeanzeigen, die auf Internetseiten geschaltet werden und mit der zu bewerbenden Webseite z.B.: einem Onlineshop verlinkt sind. Die Schaltung solcher Banner funktioniert in der Regel über sog. Ad-Server ("ad" Kurzform des englischen Wortes "advertising", zu Deutsch: Werbung). Auf der werbenden Website wird ein Platzhalter ("Adtag") integriert über den, vereinfacht ausgedrückt, die Banner automatisch auf die werbende Website eingespielt werden. Vorteile dieser Methode sind, dass einzelne Besucher individualisierte Werbung erhalten, einzelne Banner nicht manuell ausgetauscht werden müssen, eine zentrale Erfolgskontrolle über geschaltete Bannerzahl und erzielte Klicks erstellt werden kann.
Die Abrechnung erfolgt entweder über die Anzahl der geschalteten Banner (Pay Per View, PPV) oder über die Anzahl der Klicks auf die geschalteten Banner (Pay Per Click, PPC).
Einige Standardgrößen für Werbebanner sind:
728x90 Pixel - Superbanner, xLarge Banner
468x60 Pixel - Fullsize Banner (Vollbanner)
234x60 Pixel - Halfsize Banner
156x60 Pixel - Thirdsize Banner
137x60 Pixel - Quatersize Banner
400x40 Pixel - MiniBanner oder Small Full Banner
180x150 Pixel - Rectangel (Rechteck)
250x500 Pixel - Junior Page
300x250 Pixel - Content Ad
Weitere Größen für vertikale Banner: siehe Skyscraper
Werbung
ist der Versuch der Meinungsbeeinflussung von Zielpersonen und -gruppen mittels Medien, zur Veränderung von Einstellung und Verhalten zu Gunsten von Unternehmensseite gewünschter Kaufentscheidungen.
White Hat SEO
bezeichnet die Suchmaschinenoptimierung, die nach möglichst genauer Erfüllung der Vorgaben der Suchmaschinenanbieter erfolgt (Gegenteil Black-Hat-SEO).
Der Begriff "White Hat" stammt aus Westernfilmen, wo die "Guten" Cowboys weiße Hüte trugen (die Bösen hingegen schwarze Hüte).
White-Collar-Worker
Angelehnt an den Begriff Blue-Collar-Worker werden Büroangestellte aufgrund ihrer weißen Hemdkragen als White-Collar-Worker bezeichnet.
Wissenschaftlicher Nachweis
Werbestilistik bei der eine wissenschaftliche Kompetenz die Zielgruppe von dem Produkt überzeugen soll. Die Visualisierung erfolgt häufig durch medizinisch aussehende Grafiken und Animationen.
Work Wear
Einheitliche Arbeitsbekleidung für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Die einheitliche Kleidung stärkt die Außendarstellung und verstärkt das Gemeinschaftsgefühl der Mitarbeiter.

X

X-Höhe
In der Typografie bezeichnet man die Größe der Kleinbuchstaben ohne Ober- und Unterlängen als x-Höhe oder Mittellänge.

Z

Zeitraffer
Langsam gedrehte Filmaufnahme, welche beim Abspielen den Eindruck einer erhöhten Geschwindigkeit vermittelt.
Zeitungsformate
Es gibt in Deutschland drei unterschiedliche Zeitungsgrößen:
Berliner Format: 315x470 mm
Rheinische Format: 375x530 mm
Nordische oder Hamburger Format: 400x570 mm
Zwiebelfisch
ein Zwiebelfisch ist kein Tier, sondern der Fachausdruck für ein irrtümlich in einer falschen Schrift gesetztes Zeichen.
Zwischenring
Zwischenringe werden in der Fotografie zwischen Kamera und Objektiv geschraubt. Dies ermöglicht ein engeres Herangehen mit der Kamera an das Motiv, das dadurch "größer" aufgenommen werden kann.
Zwischenschlag
Als Zwischenschlag bezeichnet man den Weißraum zwischen zwei Kolumnen.